Inklusive Sozialgestaltung
Zeitschrift Menschen. 3/20 Titelseite

„Sobald jemand anthroposophisch orientierte Gemeinschaften näher kennenlernt, wird er stutzig. Wird hier nicht Inklusion gelebt, von der so oft nur gesprochen wird?" Diese Frage stellt sich Chefredakteur Josef Fragner im Intro zur aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Menschen, die sich unter anderem mit der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Camphill-Bewegung beschäftigt. Vision einer heilenden Gemeinschaft

Was anfangs ein Experiment der radikalen Inklusion war, ist heute eher ein Modell der „umgekehrten Inklusion", das den Blick in die Zukunft erweitern muss. Gedanken dazu liefert Dan McKanan. Wie vor 80 Jahren eine kleine Gruppe von Flüchtlingen rund um Karl König die Vision einer heilenden Gemeinschaft in die Tat umgesetzt und zu einer weltweiten Bewegung gemacht haben, schildert Richard Steel.

Jan Göschel skizziert die gemeinsame Zukunft der anthroposophischen Heilpädagogik und Sozialtherapie. Rüdiger Grimm bringt Individualität, Selbstbestimmung und soziales Selbst in Beziehung. Ulrike Barth weist darauf hin, dass der Mensch als „geistiges Wesen" in seiner Individualität gar nicht behindert oder krank sein könne. Christiane Drechsler beschäftigt sich damit, wie aus dem Anderen eine Freundin, ein Freund wird, für Manfred Schulze ist Inklusion die soziale Dimension der großen Idee von Ökologie und anhand der Tafelbilder von Joseph Beuys und Rudolf Steiner ruft Walter Kugler zu neuen Sichtweisen auf, unser Denken nicht durch eine Informationsflut überwuchern zu lassen, sondern es mit Wärme, Imagination und Intuition anzureichern.

Außerdem bringt die neueste Ausgabe der Zeitschrift Menschen. vielstimmige Einblicke in das Leben unterschiedlicher anthroposophischer Gemeinschaften in der Schweiz, Deutschland und in Österreich, die Gerhard Einsiedler gesammelt hat.

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Foto: Archiv des Karl König Instituts